Moderne Wundversorgung

„Ich werde heute noch vom Ambulanten Pflegedienst Heymanns & Schneider angerufen und gefragt, wie es mir mit meinem Fuß geht - obwohl die Wundversorgung schon lange abgeschlossen ist. Das allein sagt schon sehr viel über die Leistung und die Art der Betreuung aus“, erzählt Tanja Hitzel über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem APD Heymanns & Schneider. Über beinahe 8 Monate wurde die Mutter von 2 Kindern, die aufgrund einer vererbten Polyneuropathie eine tiefe Wunde von 3 cm Durchmesser in der Fußsohle hatte, vom Team des Münsterer Pflegedienstes versorgt. Täglich kam eine Pflegerin oder Roland Heymanns persönlich und führte mit größter Sorgfalt die speziell abgestimmte Wundversorgung aus. „Ich wurde in dieser schwierigen Zeit nicht nur pflegerisch, sondern auch emotional optimal und fürsorglich betreut und kann nur das Beste sagen“, so Frau Hitzel.

 

Patienten werden heute immer früher aus dem Krankenhaus entlassen. Die vollständige Wundheilung nach chirurgischen Eingriffen erfolgt daher in der Regel in der häuslichen Umgebung. Diese Situation erfordert eine besondere Sorgfalt bei der Wundversorgung. Auch werden besonders ältere Menschen, z.B.im Rahmen einer Diabeteserkrankung, verstärkt mit extrem hartnäckigen und chronischen Wunden konfrontiert.

 

Neue Erkenntnisse in der modernen Wundversorgung

Lange Zeit glaubte man, dass eine Wunde am besten heilt, wenn sie an der Luft trocknet und Schorf bildet. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse beweisen: optimal für die Heilung ist ein feuchtes Wundmilieu. Benutzte man früher meist Salbenverbände, so gibt es heute moderne Verbandsstoffe wie Schaumverbände ,  Alginat, Hydroaktivverbände.

 

Vorteile

Durch die modernen Verbandsstoffe wird ein Wundmilieu hergestellt, in dem optimale Heilungsbedingungen bestehen. Verbandswechsel müssen nicht mehr unbedingt täglich erfolgen und es gibt kein Verkleben mit der Wunde - wodurch Schmerzen vermieden werden können.

 

Unüberschaubare Masse an Produkten für die Wundversorgung

Im hart umkämpften Markt und in der Masse der Anbieter und Hersteller von Verbandsstoffen ist es schwer, den Überblick für das Beste und Sinnvollste zu bewahren. Dem Ambulanten Pflegedienst Heymanns &Schneider ist Produktneutralität besonders wichtig.Wir haben uns einen Standard nach Nutzen und Wirtschaftlichkeit erarbeitet, der allen Mitarbeitern hilft, für jede Wunde in Kooperation mit dem behandelnden Arzt optimale Verbandsstoffe zu wählen“, weiß Roland Heymanns.

 

Langjährige, intensive Erfahrung

Der Ambulante Pflegedienst Heymanns & Schneider blickt auf eine langjährige, intensive Erfahrung in der Behandlung sehr vieler Patienten mit zum größten Teil chronischen Wunden zurück. Im Laufe der Jahre wurden tausende Wunden versorgt. Aktuell führen wir monatlich ca. 1300 Wundverbände durch.

 

Die Wundversorgung erfolgt nur durch Pflegefachkräfte, darüber hinaus wurden 4 Mitarbeiter des Ambulanten Pflegedienstes Heymanns & Schneider speziell zum Wundexperten ausgebildet. Die Ausbildung zum Wundassistenten erfolgte bei der Cekib am Klinikum Nürnberg. Jährliche Inhouse Schulungen und Fortbildungen sowie gezielte kollegiale Beratung bewirken einen hohen Standard der pflegerischen Leistungen. „Wir arbeiten eng mit Haus- und Fachärzten zusammen. In ausgewählten Fällen erfolgt die Zusammenarbeit mit speziellen Wundzentren“, sagt Carlo Schneider.

 

3,4 Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Wunden, deren Ursache häufig langjährige Grunderkrankungen wie Diabetes Mellitus, Krampfadern oder Immobilität ist. Deshalb gilt es, neben der reinen Wundversorgung die Grunderkrankung positiv zu beeinflussen, damit die Wunde schneller abheilen kann und nicht erneut wieder auftritt. Umfassende Patientenberatung, wie sie im Expertenstandard der DNQP (Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege) gefordert wird, kann hier unterstützen. „Wichtig sind: eine regelmäßige Fußpflege, bequeme Schuhe bis hin zu speziell angefertigten orthopädischen Schuhen und eine regelmäßige Inspektion der Füße. Selbstverständlich beraten wir unsere Patienten hierzu gerne“, weiß Roland Heymanns.